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Fliegen Sie atmosfair!

Dein Marokko steht für Reisen, die umweltfreundliche Urlaubsmöglichkeiten zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis sind. 
Leider gibt es einfach keine realistische Alternative zum Flug. Für diesen Fall empfehlen wir Ihnen, die Initiative „atmosfair“ zu unterstützen. Ihr Ziel ist es, Treibhausgase zumindest zu kompensieren, wenn sie sich nicht vermeiden lassen.
Mit freiwilligen Beiträgen von Flugreisenden finanziert atmosfair Klimaschutzprojekte, durch die an anderer Stelle Treibhausgase eingespart werden können. Dies gelingt durch die Förderung regenerativer Energien. Wenn Sie atmosfair fliegen, wird Ihr Geld zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert. Neben der CO2-Einsparung sind auch die Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung vor Ort wichtige Projektziele.

Sie sehen – Ihr Beitrag verändert und bewegt etwas!


Wie gehe ich vor, um klimafreundlich zu reisen?

1. Klimaschutzbeitrag berechnen
Wir weisen den Klimaschutzbeitrag bei jedem Flug aus. Selbstverständlich müssen Sie nicht den Gesamtbetrag zahlen. Eine Teilkompensation ist ebenfalls möglich!  

2. Bezahlung
Überweisen Sie den Klimaschutzbeitrag gleich bei der Buchung der Reise mit! Wir geben Ihren vollen Spendenbetrag direkt an atmosfair weiter.

3. Zertifikat und Spendenbescheinigung
Über Ihre Spende erhalten Sie von atmosfair ein Zertifikat und am Jahresende eine Spendenbescheinigung, die Sie beim Finanzamt einreichen können.

Alternativ zum Abschkuss von atmorfair bei der Reisebuchung können Sie mit einem Klick auf den nachfolgenden Emissionsrechner den Klimaschutzbeitrag auch direkt ausrechnen und an atmosfair spenden: https://www.atmosfair.de/kompensieren/flug

 

Wie werden die Mittel verwendet?

Die atmosfair-Projekte genügen höchsten Umwelt- und Klimaschutzstandards bei der Emissionsberechnung, Projektauswahl und Mittelverwendung. Durch seriöse Kontrollmechanismen und detaillierte Information garantiert die Initiative, dass das Geld auch wirklich dort ankommt, wo es hin soll.  2010 verwendete atmosfair insgesamt 92% der Einnahmen für Klimaschutzprojekte.

atmosfair erhält keine Gelder aus der öffentlicher Hand und ist damit finanziell unabhängig. 2010 wurden 8% der Einnahmen für Kundenbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung verwendet:

- Pflege und Ausbau des Emissionsrechners und der Internetseite
- Erstellen von Jahresbericht, Infomaterialien und Broschüren
- Kreditkartengebühren, Prüfung des Finanzabschluss, Abschreibungen
- Miete und Telekommunikation

atmosfair gibt kein Geld für kommerzielle Werbung wie Printanzeigen, Google Ads etc. aus und verzichtet bewusst auf Promotion-Teams in Fußgängerzonen etc. Einzige Ausnahme ist eine Edgar-Postkarte. Kontrolle auf mehreren Ebenen - beispielsweise durch den Beirat und die Gesellschafter der atmosfair gGmbH oder den TÜV - garantiert, dass die Klimaschutzbeiträge auch wie beabsichtigt verwendet werden.

Welchen Prinzipien folgt atmosfair bei der Emissionsberechnung?
Wenn Sie atmosfair fliegen, werden Ihre Emissionen angemessen genau erfasst. Die unterschiedlichen Schadstoffe werden berücksichtigt – und zwar nach dem derzeit gesicherten Stand der Klimawissenschaft mit ihrer Gesamtwirkung in großen Flughöhen. Die Emissionsberechnung selbst erfolgt nach dem Prinzip: So exakt wie möglich, aber ohne Scheingenauigkeiten. Berechnen kann man nur den wahrscheinlichen Verbrauch eines Flugs. Muss beispielsweise ein Flugzeug wegen Nebels umgeleitet werden, oder ist die Auslastung höher oder niedriger als der Durchschnittswert, kann das nicht in die Kalkulation eingehen. Die Daten über Flugzeugtypen, Triebwerke, Flugrouten etc. wurden in wissenschaftlichen Forschungsprojekten erstellt und vom Umweltbundesamt in Berlin geprüft.

Was berechnet der Emissionsrechner?

Flug ist nicht gleich Flug. Klar ist, dass die Umwelt bei einer Reise von Frankfurt nach Honolulu stärker belastet wird als bei einem Flug von Hamburg nach Köln. Doch außer der Entfernung gibt es noch viele andere Faktoren, die für die Klimabilanz wichtig sind. Kurzum: Eine ganze Reihe Faktoren sind zu beachten, um herauszufinden, wie stark der Flug eines konkreten Passagiers auf das Weltklima wirkt – und wie teuer deshalb ein „atmosfair-Ticket“ sein sollte, mit dem sich anderswo entsprechend Klimaschutzprojekte finanzieren lassen.

Der atmosfair-Emissionsrechner berücksichtigt Höhenprofile von Flügen nach unterschiedlicher Distanz. Bei Flügen von 1.000 km Länge und mehr steigen Flugzeuge z.B. häufig auf eine Höhe von 11 km, bei Flügen von 250 km Länge nur auf 5 km Höhe (Quelle: TÜV 2000). Die Flughöhe spielt ebenso eine Rolle wie der Flugzeugtyp, die Anzahl der Sitze an Bord und wie viele davon besetzt sind. Hinzu kommen Faktoren wie Warteschleifen, Umwege und das Rollen am Boden. Zu allen relevanten Fragen hat der Emissionsrechner Informationen gespeichert. Damit am Ende nicht ein Pi-mal-Daumen-Ergebnis herauskommt, werden Datensätze von hoher wissenschaftlicher Qualität verwendet, die das Umweltbundesamt geprüft und für gut befunden hat.

 

Wie werden Projekte ausgewählt?

Bei allen Projekten, die aus atmosfair-Geldern finanziert werden, ist garantiert, dass sie tatsächlich Emissionen einsparen, die ansonsten entstanden wären. Dafür sorgt der so genannte CDM-Mechanismus, über den sie zertifiziert werden. CDM heißt „Clean Development Mechanism“ (auf Deutsch: „Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung“) und ermöglicht es Industrie- und Entwicklungsländern gemeinsam Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern durchzuführen.

Neben der Emissionsreduktion soll in den Projektländern durch den Technologietransfer auch eine nachhaltige, klimafreundliche Entwicklung vorangetrieben werden.

Der Nachweis wird über den von internationalen Umweltorganisationen entwickelten „CDM-Gold- Standard“ erbracht. atmosfair-Projekte sind entweder bereits als Gold Standard Projekte registriert oder beantragen derzeit die Registrierung. atmosfair ist der weltweit erste Anbieter, der ein Gold-Standard-Projekt anbietet, das nach dem anspruchsvollen UNO-Verfahren zertifiziert wird.

Nähere Informationen zum CDM-Goldstandard und den Kriterien finden Sie auf 
www.atmosfair.de.