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Marokkos Höhepunkte | April 2018

Liebes DEIN MAROKKO-Reiseteam,

viel zu schnell sind die 10 Tage vergangen, in denen wir in einer wundervollen klitzekleinen Reisegruppe von nur 4 Leuten den Süden von Marokko, das Atlasgebirge und die Berbergebiete erkunden konnten.
Wir kamen mit vielen Erwartungen nach Marokko und haben uns nach einigen reinen Kulturreisen in andere orientalische Länder diesmal bewusst für Landschaft und das Kennenlernen der ursprünglichen Lebensweise und Völker entschieden und wurden nicht enttäuscht.
Auch wenn für uns Mitteleuropäer die Entspanntheit, mit der Marokkaner an die Planung des nächsten Tages herangehen, manchmal nicht nur gewöhnungsbedürftig, sondern auch durchaus spannend war - so wussten wir beispielsweise in den ersten beiden Tagen nicht wirklich, wann wir wo und wie von wem abgeholt werden würden - hat sich letztendlich alles in Wohlgefallen aufgelöst und wir wurden mit unseren Fragen diesbezüglich auch von niemandem im Stich gelassen und es war immer jemand von eurem Team erreichbar.
Unaufdringlich und sehr einfühlsam, aber trotzdem erfrischend ehrlich und direkt wurden wir dann von unserem Reiseleiter Mouhammed in die Berberkultur eingeführt und haben uns im gesamten Urlaubsverlauf vom Frühstück bis zum Abendessen immer gut betreut gewusst, was ihm sicherlich nicht immer ganz leicht gefallen ist, da die deutsche Sprache (noch) nicht hundertprozentig sitzt.

Besonders erwähnen möchten wir bei der Gelegenheit aber auch unseren Fahrer Youssef. Bei der Strecke, die er mit uns und seinem Jeep zu bewältigen hatte, handelte es sich ja nicht ausschließlich um Überlandstraßen oder kerzengerade Autobahnen, sondern ein Großteil ging in bester Youseff'scher Laune über Gebirgsstraßen mit einer Kehre nach der anderen und teilweise auch durchaus über unasphaltierte Wege und Stock und Stein. Jeder der selbst Auto fährt weiß, wie anstrengend solche Fahrten sein können......
Hochachtung möchte ich den beiden auch für unsere Wüstenfahrt aussprechen, da wir nach einem Abend unter wundervollem Sternenhimmel nämlich einen ganz ordentlichen Sandsturm in der Nacht erleben durften und am kommenden Morgen natürlich keinerlei Spuren mehr im Sand sichtbar waren, an denen man sich für die Rückfahrt anhalten hätte können und GPS hatte der Jeep nicht integriert, sodass  die beiden uns nach reiner eigener Wahrnehmung und Orientierungsfähigkeit und trotz der nun sturmbedingten optischen Veränderung der Sanddünen aus der Wüste herausmanövrieren mussten.
Die Auswahl der Riads und Kasbahs, in denen wir unsere Nächte verbracht haben, war auch im Großen und Ganzen durchaus in Ordnung, einzig die Unterkunft in Tata blieb ein wenig hinter den Erwartungen (so eine schräge Unterkunft hatten wir noch nie!!), doch überall war alles sauber und ordentlich und wir wurden Tag für Tag obendrein mit herrlich duftenden Tajinas zum Abendessen überrascht.
Auch die Wahl des Stadtführers in Marrakesch war optimal, er stand zu all unseren Fragen gekonnt Rede und Antwort und gab sich Mühe, seine Stadt in bestem Licht und gespickt mit allerlei orientalischen Geschichten zu präsentieren.
Alles in allem war es jedenfalls ein wunderbarer Urlaub in herrlicher Landschaft mit vielen neuen Eindrücken und schöne entspannte 10 Tage, die  aufgrund der kleinen Reisegruppe von Mouhammed und Youssef auch durchaus sehr individuell gestaltetet wurden. So hatten wir auch immer genügend Freiraum, um nach eigenem Gutdünken und Lust und Laune selbst noch ein wenig die gerade aktuelle Umgebung zu erkunden.

Inshallah kommen wir wieder, um nun doch auch die kulturellen Höhepunkte des Nordens zu erleben!   
Walter & Sabine, Österreich 

Note Sehr gut
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