Reisefinder

 

Sicherheit in Marokko


Allgemeine Sicherheit

Marokko ist ein sicheres Reiseland. Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft spielen eine große Rolle in der Kultur.  „Es lief alles viel einfacher und entspannter, als ich vorher dachte.“ – hören wir häufig von unseren Gästen, die aus Marokko zurückkehren. Die Kriminalitätsrate ist insgesamt eher niedrig und Gewaltverbrechen, wie wir sie häufig in Europa erleben, sind in Marokko selten. 

Dennoch solltest Du selbstverständlich ein paar Verhaltensregeln zur Vorsicht berücksichtigen: 

  • Vermeide abends allein in dunklen Gassen durch einsame Viertel zu ziehen. 
  • Lasse niemals wertvolle Sachen und/oder Geld in Deinem Hotelzimmer liegen.
    Wertsachen, wie Kameras, Iphones, Laptops, Schmuck oder Geldbeutel, sollte man sicher in kleinen Reisegürteln unter der Kleidung verbergen. 
  • Auf öffentlichen Plätzen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln sollte man ein besonderes Auge auf seine Wertsachen legen.
  • Verstaue Deinen Geldbeutel und  Wertsachen in einer Innentasche oder einem Rucksack, den Du im Gedränge auf dem Souk oder in der Medina am besten vorne oder unter dem Arm trägst.

„Gelegenheit macht Diebe.“ – überall auf der Welt!  

Wenn Du die lokalen Sitten und Bräuche berücksichtigst, vermeidest Du unerwünschte Zwischenfälle. 

Wie auch das Auswärtige Amt raten wir (schon immer) dringend davon ab, mit den sogenannten „Faux Guides“ zu reisen. Ein zugelassener Guide wird über eine Agentur gebucht und muss sich jederzeit als staatlich zugelassen ausweisen können. Kann er dies nicht, werden die vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen nicht berücksichtigt. „Wildes Campen“ ist in Marokko ohne Anmeldung bei den Behörden verboten. Diese Sicherheitsmaßnahme bezieht sich zwar eher auf Vermeidung von Unfällen und Umweltverschmutzung, verringert aber eben auch andere Risiken. 

Grundsätzlich gilt: Alle unsere Rundreisen, ganz speziell unsere Trekkingreisen müssen mit dem vollständigen Reiseverlauf und den Reiseteilnehmern vor der Durchführung den Sicherheitsbehörden (Gendarmerie) gemeldet und genehmigt werden, erst dann dürfen unsere Reisen stattfinden. Sowohl DEIN MAROKKO, als auch unsere Partner-Agentur vor Ort, sind im Besitz aller gesetzlich vorgesehenen Versicherungen und staatlichen Lizenzen, ohne die wir nicht berechtigt wären Reisen in Marokko zu organisieren. Letztlich haben unsere Gäste sich immer sicher gefühlt. Das hängt auch mit dem regelmäßigen und engen Kontakt zu unserem Team vor Ort und unseren Familien zusammen. 

Wenn wir Hinweise auf Gefahren erhalten, sind wir die ersten, die unsere Reisen absagen.


Die politische Lage

Nach den großen Reformen im Jahr 2011 und nach der neuen Verfassung, nimmt die Akzeptanz der neu gewählten Regierung zu. Die Bevölkerung weiß, dass sich auf politischer Ebene keine großen Umwälzungen ergeben, sondern, dass sich das Land in kleinen Schritten weiterentwickelt. Marokko ist ein sehr gastfreundliches, sehr westlich orientiertes Land. König Mohamed VI. ist beliebt bei seinem Volk.  Die politische Lage in Marokko ist ruhig und stabil. 

Das Auswärtige Amt rät nicht von Reisen nach Marokko ab, sondern empfiehlt das Einhalten gewisser Vorsichtsmaßnahmen. Selbstverständlich beobachten wir die Gesamtlage sehr intensiv, verfolgen tagesaktuell die marokkanische Presse und stehen in engen Kontakt zu unserem Team und unseren Familien. 


Terrorismus

Die Gefahr terroristischer Anschläge ist im vergangenen Jahrzehnt weltweit gestiegen. Auch in Marokko sind seit dem Anschlägen (Casablanca 2003/ Marrakesch 2011) die Sicherheitsmaßnahmen im ganzen Land deutlich erhöht worden. In den den Flughäfen und den Einfahrten der Städte finden grundsätzliche scharfe Sicherheitskontrollen statt. Alle Marokkaner, ganz gleich ob Moslems, Christen, Juden oder Atheisten leiden unter terroristischen Anschlägen die im Namen des Islams begangen werden. Jeder gläubige Moslem distanziert sich von den Gräueltaten der Terroristen-Gruppen, die das Gegenteil dessen tut, was im Koran steht. Vor Entführungen westlicher Staatsangehöriger durch radikale islamistische Terrorgruppen wird seit einigen Jahren gewarnt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die von Marokko annektierte Westsahara, sowie in die dortige Grenze zu Algerien ab. Diese ist NICHT Teil unseres Reiseprogramms. Beliebte Touristenstrecken wie Erfoud, Merzouga, Zagora M´Hamid sind nicht von dieser Reisewarnung betroffen. Die Grenze zwischen Algerien und Marokko ist seit 1994 geschlossen. Marokko hat in den letzten Jahren sehr viel in die Sicherung dieser Grenze investiert. Sie ist wohl die am besten gesicherte Grenze in ganz Nordafrika, abgesehen von militärischen Sperrzonen. Dieser Sicherung ist es zu verdanken, dass sich bis heute keine islamistische Extremisten-Gruppe in Marokko einnisten konnte.

 

Anlass im Dezember 2018

Liebe Gäste,

zum traurigen Anlass im Dezember 2018 möchten wir eine kurze Erklärung abgeben. Der Mord an zwei Rucksacktouristinnen aus Norwegen und Dänemark nahe Imlil im Toubkalgebirge macht uns sehr betroffen. Es handelt sich hierbei um einen Einzelfall, der in Marokko noch nie vorgekommen ist. Die Polizei und die Sicherheitsbehörde in Marokko haben den Fall aufgeklärt und die Täter in kurzer Zeit gefasst. Die Sicherheitsmaßnahmen sind sehr umfassend und wurden im ganzen Land erhöht. Das Auswärtige Amt hat derzeit keine Reisewarnungen ausgesprochen. Natürlich möchte wir diese grausame und traurige Tat weder verharmlosen, noch unsere Gäste zu einer Reise überreden, bei der sie sich unsicher fühlen. Es sollten lediglich einige Fakten in einem angemessenen Blickwinkel betrachtet werden. Hierfür verweisen wir auf unsere Sicherheitshinweise und die des Auswärtigen Amtes.

Einen kleinen Überblick verschaffen Statistiken zu Tötungsraten nach Ländern geordnet.
Quelle: z.B. www.nationmaster.com/country-info/stats/Crime/Violent-crime/Murder-rate, (Stand 19.12.2018).

Nach oben

Note Sehr gut
Footer-Image
powered by Easytourist
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.Mehr InfosOk